Starke Teams für starke Unternehmen

In der modernen Arbeitswelt ist der Einzelkämpfer, der seine Aufgaben ausschließlich allein und am eigenen Schreibtisch erledigt, ein seltenes Wesen geworden. Am ehesten passt diese Arbeitsweise noch zu Routinetätigkeiten. Diese aber haben inzwischen zunehmend der Projektarbeit Platz gemacht, denn kein Unternehmen kann es sich mehr leisten, sich auf dem Erreichten auszuruhen, sondern muss fortgesetzt Innovation betreiben. Und dafür braucht es starke Teams.

Der ideale Mitarbeiter sollte sich also nicht nur in seinem Aufgabenbereich bewähren, sondern außerdem ein guter Team-Player sein. Wie kann man nun im Bewerbungsprozess herausfinden, wie der Mitarbeiter im Team agieren würde?

Auch dafür bietet das profilingvalues-Verfahren eine Lösung an, weil es zusätzlich zur Einzelanalyse auch die Teamfaktoren messen kann. Ein profilingvalues-Teamreport kann zur Bewertung bereits bestehender, neu entstehender oder noch zu bildender Teams herangezogen werden.

Bei den Teamfaktoren handelt es sich um wichtige Persönlichkeitsmerkmale und relevante Fähigkeiten, die für die Zusammenarbeit und Harmonie im Team sowie für die Teamleistung entscheidend sind. Profilingvalues betrachtet diese Teamfaktoren nicht isoliert, sondern als ein System zusammenhängender und voneinander abhängiger Fähigkeitsskalen, in die verschiedene Informationen einfließen.

Faktoren, die Arbeit und Ergebnisse von Teams beeinflussen

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Soziale Sensitivität bezeichnet eine Persönlichkeitseigenschaft, die durch soziale Verträglichkeit und hilfsbereites, kooperatives Verhalten gegenüber den Mitmenschen charakterisiert ist und für einen verständnisvollen, wohlwollenden und mitfühlenden Umgang im Miteinander steht. Soziale Sensitivität steht für das Ausmaß an Harmonie und Kooperation innerhalb des Teams.

Kreatives Problemlösen beschreibt die Fähigkeit, durch Ideenreichtum, bewusste Denkprozesse und kreatives Vorgehen Lösungen für Probleme zu finden und dabei auftretende Hindernisse und Schwierigkeiten zu beseitigen, die für die Erreichung eines gesetzten Ziels maßgeblich sind. Kreativität und problemlösende Kompetenzen sind für alle Teams wertvoll, doch muss nicht jedes Teammitglied in gleicher Weise darüber verfügen. Rationale und objektive Betrachtungsweisen können einen guten Gegenpol zum kreativen Blickwinkel darstellen.

Engagement bezeichnet den Zustand der Aktivierung von allgemeinen Antriebskräften und Motivation, was dafür notwendig ist, Aufgaben mit Energie und Leistungswillen anzugehen und ein Ziel erfolgreich zu erreichen. Das Engagement ist eine Grundvoraussetzung für gute Teamleistungen und effektive Aufgabenerledigung.

Stress-Resilienz beschreibt die Fähigkeit, physische und psychische Ressourcen bei aufkommendem Stress zu nutzen und dadurch Belastungen widerstandsfähig und robust begegnen zu können. Eine höhere Stress-Resilienz bzw. Belastbarkeit des Teams ist prinzipiell vorteilhaft, weil dann das Team auch unter höherer Beanspruchung und Leistungsdruck gut funktioniert.

Die Disziplin im Team beschreibt eine Persönlichkeitseigenschaft, die die Empfindung eines starken Pflichtbewusstseins gegenüber Aufgaben und Zielen mit einer gewissenhaften und fokussierten Aufgabenerledigung vereint.

Das Teamrollen-Bewusstsein beschreibt die Klarheit der Teammitglieder bezüglich ihrer Rolle innerhalb des Teams (sozialer Kontext) und in der Arbeitsumgebung (funktionaler Kontext). Je klarer die Teammitglieder sich ihrer Rollen im Team bewusst sind und je weniger Rollenkonflikte vorherrschen, desto effektiver kann es arbeiten. Das Wissen darüber, welche Funktionen jede Person einnimmt und worauf man gemeinsam hinarbeitet, wird hier vereint.

Dominanz als Persönlichkeitseigenschaft ist gekennzeichnet durch bestimmendes, gebieterisches und sich behauptendes Verhalten. Es ist in der Regel verbunden mit dem Streben nach einer Machtposition innerhalb einer Bezugsgruppe. Dominanz innerhalb eines Teams ist weder als prinzipiell positiv noch als negativ zu sehen.

In der Auswertung fasst der profilingvalues-Teamreport die Fähigkeiten und aktuellen Neigungen ausgewählter Personen zusammen und stellt sie nebeneinander. Seine Zielsetzung ist es nicht, als alleinige Basis für Personalentscheidungen herangezogen zu werden. In seiner ganzheitlichen Betrachtungsweise liefert er aber eine Fülle von Informationen über Bewerber oder Mitglieder eines bestehenden Teams und kann dazu beitragen, dass jeder Mitarbeiter entsprechend seiner Persönlichkeit eingesetzt wird. Das lohnt sich für das Unternehmen, denn eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter führt zu mehr Leistung und dadurch zu mehr Unternehmenserfolg.